orig. Kino-Aushangfoto Film Der keusche Josef Komödie Waltraud Haas Berlin 1953
Waltraud Haas und Peter Mosbacher in dem Spielfilm «Der keusche Josef». 100% Original-Fotoabzug (Aushangfoto) aus dem Jahr 1953. Algefa-Film – Constantin Film. Nach einer Aufnahme von Arthur Grimm / Michael Marszalek. Auf der Rückseite mit aufgeklebter Filmwerbung: Kaliber 7,65. Diebesgrüsse aus Kopenhagen. Größe: 298 x 235 mm. Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, an den Ecken mit wenigen Stecknadel-Löchern (Motiv unbeschädigt), sonst sehr guter Zustand. Hervorragende Bild-Qualität – extrem selten!!! 100%-Echtheitsgarantie – kein späterer Abzug, kein Repro, kein Nachdruck!!! Besichtigung jederzeit möglich. 100% guarantee of authenticity – not a later print, not a reproduction, not a reprint! Visit any time. Bitte warten, hier kommt gleich ein großes Bild!!! Aus großem Film- und Fotoarchiv, weitere Angebote in meinem ebay-shop! Out of a large film- and photo-archiv, more offers in my ebay shop! 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Jahrhundert, 50er – Jahre, actor, actress, Algefa, Ars gratia artis, art history, artist, Arthur Grimm, Beruf, Berufe, Berufsleben, Berufswelten, Berufswesen, Bromsilber, celebrities, cinema, Constantin Folm, cultural history, D-10178 Berlin , Dame, Darsteller, Darstellerin, Eleganz, Entertainment & Stars, Fifties, Film, film history, Filmaufnahmen, Filmgeschichte, Filmindustrie, Filmkostüm, Filmkunst, Filmkünstlerin, Filmschauspieler, Filmschauspielerin, Filmstar, Fotografie, Fotokunst, Frau, Fünfziger Jahre, Gelatin silver print, Gesellschaftsleben, historical, Historically, Historisch, Historische Bilder, History, Humor, Junge Dame, Kinematographie, Kino, Körperhaltung, Körperkultur, Kostümkunde, Kultur, Kulturgeschichte, Kunst, Kunstfotografie, Kunstgeschichte, Künstler, Künstlerin, Lebenstil & Mode, Legenden, Lichtbild, Menschen & Prominente, Michael Marszalek, Mode, monochrome, motion picture, movie, Musik, Nachkriegsfilm, Nachkriegszeit, Nostalgia, Nostalgie, Persönlichkeiten, Photo, Photographie, photography, Prominente, Schauspiel, Schauspieler, Schauspielerin, Schönheit, Sepia, Silbergelatineabzug, silent movie, Silver bromide, silver gelatine print, Sittengeschichte, Spielfilm, Standbild, Standfoto, Standfotografie, Stars, Stills, Stimmungsbild, Szenenbild, Theater, Tonfilm, Traumbilder, Träumen, Träumerei, Traumwelt, Vintage, Vintage Print, Vintageprint, Wirtschaftswunderzeit, woman, zeitgenössische Kunst Arthur Grimm (* 21. Mai 1908 in Rehau, † nach 1990) war ein deutscher Fotograf. Er war einer der wichtigsten Bildreporter in der N.-Zeit. Am 1. Mai 1933 wurde Grimm Mitglied der N.-Ortsgruppe Rehau (Oberfranken). Im August 1934 übersiedelte er nach Berlin. Vor dem Krieg machte Grimm Pressefotos von zahlreichen politischen Veranstaltungen der N. 1936 war er für die Standfotos und für zahlreiche Werkaufnahmen bei den Dreharbeiten von Leni Riefenstahls „Olympia“-Film zuständig. Unter anderem begleitete er Riefenstahl und ihr Team nach Griechenland. Im gleichen Jahr dokumentierte er als Bildreporter einer französischen Nachrichtenagentur den Spanischen Bürgerkrieg. Im März 1939 fotografierte er die aufgebrachte Menge am Straßenrand beim Einmarsch der Deutschen in Prag. Von Mai 1940 bis 1945 arbeitete er als Sonderführer einer Propagandakompanie für die Illustrierte „Signal“. Dort erschienen Fotoreportagen von ihm über den Krieg in Frankreich, auf dem Balkan und vor allem in der Sowjetunion. Um 1945 verlegte er sein Atelier nach Wernigerode im Harz. In den unmittelbaren Nachkriegsjahren bildete er dort unter anderem den später bekannt gewordenen Fotografen Horst Lang aus. Zu einem unbekannten Zeitpunkt kehrte er nach West-Berlin zurück und arbeitete bis 1984 erfolgreich als Standfotograf für Film und Fernsehen. 1955 war der ehemalige N.-Propagandafotograf Standfotograf des Spielfilms „Der 20. Juli“ (D 1955). Vor allem das ZDF gehörte zu seinen regelmäßigen Auftraggebern. Sein Atelier befand sich in der Englerallee in Berlin-Dahlem. Die letzten Jahre seines Lebens lebte er in Hamburg. Bereits 1971 übergab er Teile seines Archivs an das Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz (Berlin). Weiteres Material aus seinem Besitz wurde 1983 durch das „kpa“-Fotoarchiv gekauft, das wiederum 1998 in den Besitz der Bildagentur „Content Mine International AG“ in Köln überging. Grimms älterer Bruder war der Regisseur Hans Grimm, seine Schwester Betti († 1989) war seit 1938 mit dem Regisseur und Produzenten Kurt Hoffmann verheiratet. Bildbände Leni Riefenstahl: Schönheit im olympischen Kampf. Berlin 1937 [der Band enthält neben zahlreichen Filmstills auch Fotos von Arthur Grimm, Rolf Lantin und Willy Zielke] Ausstellungen Regen, Niederbayerisches Landwirtschaftsmuseum: Das Bild vom Waldler im D. Reich, Fotografien von Hans Hubmann und Arthur Grimm (2000) Michael Marszalek (* 4. März 1930; † 5. September 2014 in Neubiberg bei München) war ein deutscher Kameramann und Musikproduzent. Der Sohn des Dirigenten und Komponisten Franz Marszalek ließ sich zum Fotografen ausbilden und war als Standfotograf an mehreren Filmen beteiligt. Darunter waren 1957 Anders als du und ich und 1960 der Edgar-Wallace-Film Der Rächer. Marszalek arbeitete ab 1961 als Kameramann und zwar primär als Fernsehkameramann. Bei vielen Episoden bekannter Fernsehserien wie Tatort, Drei Damen vom Grill, Detektivbüro Roth und Gute Zeiten, schlechte Zeiten stand er hinter der Kamera. Beim Film wurde er wiederholt bei einigen der zu ihrer Zeit populären Aufklärungs- und Report-Filmen eingesetzt. Später betätigte sich Marszalek auch als Musikproduzent und unterhielt sein eigenes Label unter dem Namen MARUS. Marszalek hatte mit seiner Ehefrau Anselma einen Sohn und eine Tochter. Seine Tochter Renate Haidinger ist Gründerin und Vorsitzende des Vereins Brustkrebs Deutschland e.V. Michael Marszalek erlag im Herbst 2014 den Folgen einer Reihe von Schlaganfällen im Frühjahr des gleichen Jahres. Er wurde im Kreis der Familie beigesetzt. Filmografie 1963: Der Unsichtbare 1965-70: John Klings Abenteuer (Fernsehserie) 1966: Brille und Bombe: Bei uns liegen Sie richtig! 1966: Lieblinge unserer Eltern: Henny Porten (TV) 1967: Die goldene Pille 1967: Negresco 1967: Heinrich IV. (TV) 1968: Erotik auf der Schulbank 1968: Eva 1968: Willst Du ewig Jungfrau bleiben? 1970: Birdie 1970: Berlin Affair (TV) 1972: Gelobt sei, was hart macht 1972: Heute hau’n wir auf die Pauke 1973: Liebe zwischen Tür und Angel 1973: Tanzstunden-Report 1973: Bettkanonen 1973: Algebra um acht (Fernsehserie) 1973: Bademeister-Report 1974: Unter einem Dach (Fernsehserie) 1974: Ach jodel mir noch einen 1978: H.s Sohn (H.’s Son) 1978: Zwei tolle Käfer räumen auf 1983: Wie war das damals (TV) 1983: Jakob und Adele (Fernsehserie) 1985: Didi – Der Untermieter (Fernsehserie) 1986: Sarah 1988: Neapel sehen und erben (TV) 1988: Herbst in Lugano (TV) Waltraut Haas, auch Waltraud Haas und Waltraute Haas-Strahl (* 9. Juni 1927 in Wien), ist eine österreichische Schauspielerin und Sängerin. Sie erreichte durch ihre Auftritte in Heimat- und Musikfilmen wie Der Hofrat Geiger und Im weißen Rößl große Bekanntheit. Leben Die Tochter des Volksschullehrers Walther Haas und dessen Ehefrau Stefanie, geborene Klager, verlor ihren Vater bereits im Alter von fünf Jahren. Ihre Mutter betrieb im Schloss Schönbrunn ein Restaurant, so wuchs Haas auch im Schlosskomplex auf. Während des Krieges besuchte sie eine Modeschule, die sie mit der Gesellenprüfung abschloss. Nach Kriegsende nahm sie Schauspielunterricht bei der Burgschauspielerin Julia Janssen und studierte Musik am Konservatorium Wien. Ihr Debüt gab sie am Landestheater Linz; ab 1948 spielte sie am Renaissancetheater und anderen Wiener Bühnen. So trat sie bereits 1949 gemeinsam mit Peter Alexander in Ludwig Schmidseders Operette Abschiedswalzer am Wiener Bürgertheater auf. Ihren Durchbruch als Filmschauspielerin erlebte sie mit der Rolle des jungen Wachauer Mädels Mariandl Mühlhuber im Heimatfilm Der Hofrat Geiger (1947). Im Remake Mariandl (1961) und der Fortsetzung Mariandls Heimkehr (1962) verkörperte sie die Mutter, ebenso bei den Wachaufestspielen 2005, bei denen ihr Mann den Hofrat spielte und Regie führte. Er sollte auch im Wiener Gloria Theater Regie führen, starb jedoch vorher. Im September 2011 hatte dann das Stück mit ihrem Sohn als Regisseur Premiere, und Haas spielt die Ziehoma. Haas war vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren populär, als sie in zahlreichen musikalischen Unterhaltungs- und Operettenfilmen mitspielte, darunter als Rößlwirtin Im weißen Rößl (1960) mit Peter Alexander als Leopold. In den 1960er Jahren kehrte sie wieder häufiger auf die Bühne zurück. Seit 1990 schreibt sie Märchenbücher. Waltraut Haas war 1953 mit dem Radsportler Hugo Koblet verlobt und seit dem 28. Juli 1966 mit dem Schauspieler Erwin Strahl (1929–2011) verheiratet. Regisseur Franz Antel filmte die kirchliche Eheschließung am 30. Juli in Sankt Gilgen bei den Dreharbeiten zu der Produktion 00Sex am Wolfgangsee, benutzte die Trauungsszene aber vereinbarungsgemäß nicht für Filmzwecke. Ihr gemeinsamer Sohn ist der Theaterregisseur und Schauspieler Marcus Strahl (* 2. Juli 1968). 2008 wurde die Künstlerin in Würdigung ihrer langjährigen und herausragenden Verdienste um Theater, Film und Kunst auf Vorschlag von Intendant Prof. Dr. Hans Pischner und Kammersänger Heiko Reissig zum ordentlichen Ehrenmitglied der Europäischen Kulturwerkstatt (EKW) in Berlin berufen. Gemeinsam mit Kurt Elsasser nahm sie 2016 zu ihrem 70-jährigen Bühnenjubiläum das Duett Dieses Glücksgefühl auf. Peter Mosbacher (* 17. Februar 1912 in Mannheim; † 9. Oktober 1977 in Kempfenhausen; eigentlicher Name Ludwig Hermann Mosbacher) war ein deutscher Hörfunksprecher, Schauspieler und Theaterregisseur. Leben und Karriere Mosbacher wollte zuerst Rennfahrer werden, aber nach einem schweren Motorradunfall folgte er dem Rat seines Schulkameraden Carl Raddatz und verlegte sich 1936 auf die Schauspielerei. Er spielte zunächst auf Bühnen in Mannheim, Darmstadt und Düsseldorf. 1941 wechselte er an das Deutsche Theater Berlin. Ab 1945 spielte er bei Willy Maertens am Thalia Theater in Hamburg, ab 1949 an den von Boleslaw Barlog geleiteten Theatern von Berlin. Zuletzt war er am Theater auch als Regisseur tätig. Seit 1943 trat er auch vor der Kamera auf und spielte dort häufig den Bösewicht oder Schurken, etwa die männliche Hauptrolle in Lockvogel der Nacht. So war er auch 1968 in seinem letzten Kinoauftritt, der Edgar-Wallace-Verfilmung Im Banne des Unheimlichen als Mörder zu sehen. In der ersten Erich-Kästner-Verfilmung von Das doppelte Lottchen war er der Vater der beiden getrennten Zwillinge. Nebenrollen spielte er in den internationalen Filmproduktionen Ich, Dr. Fu Man Chu neben Christopher Lee sowie Mit teuflischen Grüßen an der Seite von Alain Delon und Senta Berger. In den 1960er-Jahren war Mosbacher in Schulfunk-Sendungen neben Heinz Reincke in den Kurzhörspielen von Neues aus Waldhagen zu hören. Zu seinen Auftritten als Hörspielsprecher gehört auch die Rolle des Dr. Kohimas im letzten Paul-Temple-Mehrteiler, der 1968 unter dem Titel Paul Temple und der Fall Alex erschien. Seine Partner waren Paul Klinger, Margot Leonard und Kurt Lieck. Danach hatte er noch Rollen in einigen Fernsehproduktionen, etwa 1971 in dem Durbridge-Krimi Das Messer. Peter Mosbacher war auch als Synchronsprecher tätig und sprach unter anderem Rossano Brazzi und Dan Duryea (Winchester ’73). Er war verheiratet mit der Schauspielkollegin Edith Schneider (1919–2012) und hatte mit ihr einen Sohn, Manuel, der später als Theaterregisseur in die Fußstapfen seines Vaters trat. Seine Enkelkinder Benedikt und Anna Lena Meisenberger hat er nicht mehr kennengelernt. Er starb 65-jährig am 9. Oktober 1977 in Kempfenhausenan einem Herzinfarkt in einer Klinik am Starnberger See. Sein Grab befindet sich auf dem Waldfriedhof Obermenzing. Der keusche Josef: Regie: Carl Boese Regie-Assistenz: Jochen Wiedermann Drehbuch: Vineta Bastian-Klinger Kamera: Bruno Timm Standfotos: Grimm-Marszallek Bauten: Willi A. Herrmann, Heinrich Weidemann Kostüme: Sinaida Rudow, Günter Brosda (Woop-Modelle) Maske: Willi Nixdorf, Ilse Schulz-Heidrich Schnitt: Margarete Steinborn Ton: Werner Maas Musik: Heino Gaze Arrangement: Werner Müller Gesang: Friedel Hensch Liedtexte: Curth Flatow Darsteller: Ernst Waldow als Direktor Wolf Waltraut Haas als Hilde, seine Tochter Peter Mosbacher als Georg Schilling Renate Mannhardt als Pussy Angora, Sängerin Karin von Dassel als Babette, ihre Zofe Ludwig Schmitz als Josef Haselhuhn Lucie Englisch Emilie als Emilie Haselhuhn Elena Luber als Marlise als Emilies Tochter Bruno Fritz als Generaldirektor Bruckmann Ewald Wenck als Knispel, Bürodiener Herbert Kiper als Weber Erich Kestin als Martens, Kontorist Alexa von Porembsky als Lotte Müller, Stenotypistin Clemens Hasse als Schmalztollen-Emil Paul Heidemann als Bardirektor Anneliese Würtz Kurt Jacob Erwin Biegel Produktionsfirma: Algefa-Film GmbH (Allgemeine Filmaufnahme- und Vertriebs-GmbH) (Berlin) Herstellungsleitung: Friedrich Wilhelm Gaik Produktionsleitung: Heinz Laaser Aufnahmeleitung: Hans Joachim Wieland, Waldemar Albert Prüffassung Länge: 2564 m, 94 min Format: 35mm, 1:1,37 Bild/Ton: s/w, Ton Prüfung/Zensur FSK-Prüfung: ab 16 Jahre / nicht feiertagsfrei: Nr. 05975, 11.05.1953 Aufführung Uraufführung: Berlin: Kiki 26.06.1953.
orig Farbfoto Der König der Bernina Alfred Böhm Ellen Schwiers Pontresina 1957
Der König der Bernina. (Alfred Böhm, Ellen Schwiers, Helmut Schmid und Franz Messner). 100% Original-Farbfotoabzug (Aushangfoto) aus dem Jahr 1957. Auf AGFA-Fotopapier. Ein Zenith-Sonor-Urania Film. Größe: 298 x 238 mm. Mit geringen Alterungs- und Gebrauchsspuren, Ecken etwas bestoßen und mit Stecknadellöchern, sonst guter bis sehr guter Zustand. Hervorragende Bild-Qualität – extrem selten!!! 100%-Echtheitsgarantie – kein späterer Abzug, kein Repro, kein Nachdruck!!! Besichtigung jederzeit möglich. 100% guarantee of authenticity – not a later print, not a reproduction, not a reprint! Visit any time. Bitte warten, hier kommt gleich ein großes Bild!!! Aus großem Film- und Fotoarchiv, weitere Angebote in meinem ebay-shop! Out of a large film- and photo-archiv, more offers in my ebay shop! Das Original-Foto wird als Sammlerstück verkauft – Urheberrechte sind im Kauf ausdrücklich NICHT enthalten!!! Photo is sold as a collector’s item only and no copyrights are being sold here. 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Jahrhundert, 3742, 3784, 50er – Jahre, actor, actress, Ars gratia artis, art history, artist, Beruf, Berufe, Berufsleben, Berufswelten, Berufswesen, Bromsilber, celebrities, CH-7504 Pontresina, CH-7545 Guarda, cinema, cultural history, Darsteller, Darstellerin, Entertainment & Stars, Ethnographie, Fifties, Film, film history, Filmaufnahmen, Filmgeschichte, Filmindustrie, Filmkostüm, Filmkunst, Filmkünstlerin, Filmschauspieler, Filmschauspielerin, Filmstar, Fotografie, Fotokunst, Frauen, Fünfziger Jahre, Gelatin silver print, Gesellschaftsleben, Heimat, Heimatfilm, Helvetien, historical, Historically, Historisch, Historische Bilder, History, Kanton Graubünden (GR), Kinematographie, Kino, Kostümkunde, Kultur, Kulturgeschichte, Kunst, Kunstfotografie, Kunstgeschichte, Künstler, Künstlerin, Lebenstil & Mode, Legenden, Lichtbild, Menschen & Prominente, motion picture, movie, Nachkriegsfilm, Nachkriegszeit, Nostalgia, Nostalgie, Persönlichkeiten, Photo, Photographie, photography, Politische Gemeinde Scuol, Porträtfotografie, Prominente, Region Engiadina Bassa/Val Müstair, Region Maloja, Schauspiel, Schauspieler, Schauspielerin, Schönheit, Schweiz, Silbergelatineabzug, Silver bromide, silver gelatine print, Sittengeschichte, Spielfilm, Standbild, Standfoto, Standfotografie, Stars, Stills, Stimmungsbild, Suisse, Switzerland, Szenenbild, Tonfilm, Traumbilder, Träumen, Träumerei, Traumwelt, Vintage Print, Vintageprint, Volkskunde, Volkstrachten, Wirtschaftswunderzeit, woman, zeitgenössische Kunst Der König der Bernina ist ein österreichisch-schweizerischer Heimatfilm von Alfred Lehner aus dem Jahr 1957. Handlung Zur Zeit Napoléons Anfang des 19. Jahrhunderts: Nach drei Jahren im entfernten Kloster kehren Cilgia und Monika ins von den Franzosen besetzte Engadin zurück. Cilgia ist die Nichte des Dorfpfarrers. Auf ihrem Weg ins Dorf treffen sie auf Markus Paltram, der einst im Dorf lebte. Sein Vater war der Dorfschmied, verließ den Ort jedoch, als man ihn nach einem Unglück am Berg für einen Mörder hielt. In der Ferne ist er vor Gram gestorben. Sein Sohn kehrt nun als Erwachsener ins Dorf zurück. Er will sich als Büchsenmacher oder Schmied verdingen. Im Dorf begegnet man ihm jedoch mit Argwohn und Ablehnung. Vor allem der großsprecherische Seni macht ihm das Leben schwer. Seni hat es zudem auf die schöne Zigeunerstochter Pia abgesehen. Deren Familie verlässt das Dorf. Auf halbem Weg finden sie den schwerverletzten Siegesmund Gruber, den Sohn eines wohlhabenden Gutsbesitzers. Er wurde von Franzosen gejagt und fast erschossen. Pia und Markus bringen Siegesmund über die Grenze nach Österreich. Seni will Markus dafür vor Gericht stellen, da er Racheakte der Franzosen fürchtet. Erst als deutlich wird, dass Siegesmund der Gerettete ist, geben die Männer im Dorf Ruhe. Wenig später wird bekannt gegeben, dass das Engadin frei ist und Napoléon sich zurückgezogen hat. Zur Feier wird ein Schützenfest veranstaltet, das Markus gewinnt. Er tanzt seinen Siegertanz mit Cilgia, die er liebt, und wird dafür von Seni und seinen Männern verspottet. Als er zu seinem Platz zurückkehrt, ist seine Büchse verschwunden. Es stellt sich heraus, dass die Zigeuner sie gestohlen haben. Pia jedoch entwendet ihrem Vater heimlich die Büchse und bringt sie zu Markus zurück, den sie verführen will. Da Markus nicht im Haus ist, sucht sie ihn auf dem Berg. Beim Versuch, ihn auf sich aufmerksam zu machen, stürzt Pia ab. Markus nimmt sie in sein Haus auf und pflegt sie gesund. Auch Siegesmund ist inzwischen gesund und besucht Cilgia. Er hat sich in sie verliebt und will sie heiraten, doch weist Cilgia ihn zurück. Sie liebt Markus. Der jedoch ist eifersüchtig und glaubt, Cilgia ziehe den reichen Siegesmund vor, zumal Markus sie erst heiraten will, wenn er seinen Namen im Dorf reingewaschen hat. Unter anderem setzt er sich dafür ein, dass in der Bernina nicht mehr gejagt wird – ein weiterer Grund, warum Seni Markus aus der Gegend vertreiben will, war die Jagd doch schon immer frei. Siegesmund veranstaltet für seine Retter Cilgia und Markus ein Dankesfest, auf dem er Cilgia eine Kette schenkt. Markus jedoch hat sich von dem Fest eifersüchtig ferngehalten, erscheint schließlich betrunken und pöbelt Siegesmund an. Er wird von Cilgia fortgeschickt und kehrt frustriert in seine Hütte zurück. Pia nutzt ihre Gelegenheit und verführt den betrunkenen Markus. Einige Zeit später bestellt Markus beim Dorfpfarrer das Aufgebot, weil Pia schwanger ist. Sie verstirbt bei der Geburt ihrer Tochter, die in Andenken an die Mutter ebenfalls Pia genannt wird. Pias Tod hat Markus aus dem Dorf getrieben. Er lebt nun in den Bergen, rettet verunglückte Menschen am Berg und kümmert sich um die Wildtiere. Beim Ständetag hat er mal wieder eine Eingebung eingereicht, nach der die Bernina für Jagden gesperrt werden soll; eine erste wurde abschlägig beschieden. Markus’ Verdienste um die Menschen werden über die Bernina hinaus bekannt und der Sohn des Landrats, Konrad, schreibt über Markus das Lied König der Bernina, das bald in aller Munde ist. Zwei Jahre sind seit dem Tod Pias vergangen. Ihre Tochter wächst beim Pfarrer auf. Siegesmund wiederum hat vergeblich um Cilgia geworben, die inzwischen auf seinem Hof als Haushälterin arbeitet. Cilgia kann jedoch Markus nicht vergessen; eine von ihm für Vater Gruber geschaffene Büchse erinnert sie täglich an ihn. Nachdem Siegesmund Cilgia mit Gewalt nehmen wollte und sein Vater dies verhinderte, nimmt Siegesmund die Büchse an sich und geht ins Dorf. Von Seni erfährt er den Weg in das von Markus bewachte, jagdfreie Gebiet. Dort angekommen, schießt er in die Luft und erwartet Markus. Er will ihn töten, doch gelingt es Markus, Siegesmund in die Flucht zu schlagen. Beim Abstieg stürzt Siegesmund vom Berg. Er wird von Markus zurück ins Dorf getragen und die Einwohner glauben, Siegesmund sei tot. Der Landrat verhaftet Markus wegen Mordes, doch hat Siegesmund überlebt und nimmt die Schuld auf sich. Er erkennt bestürzt, dass ihm Markus nun bereits zum zweiten Mal das Leben gerettet hat. Konrad wird wenig später zum neuen Landrat gewählt und verkündet als erste Amtshandlung, dass der Ständetag die Bernina zum Naturschutzgebiet erklärt hat, was eine Jagd für die Zukunft untersagt. Es kommt zum glücklichen Ende und der versöhnte Markus wird mit Pia und Cilgia nun eine Familie gründen. Produktion Der König der Bernina beruht auf dem gleichnamigen Roman des Schweizer Schriftstellers Jakob Christoph Heer aus dem Jahr 1900. Die Hauptfigur Markus Paltram weist dabei Züge von Gian Marchet Colani auf. Produzent Erwin C. Dietrich, der 1956 die Urania-Film in Zürich gegründet hatte, sicherte sich neben der Option an diesem Stoff auch die Rechte für Heers An heiligen Wassern (1898), denn beide Romane waren seit ihrer Erstpublikation Bestseller geblieben. Um die Akzeptanz beim Publikum zu erhöhen, wurde der Film im Unterschied zum Roman mit einem Happyend versehen. Gedreht wurde der Film in Guarda und Pontresina sowie am Piz Morteratsch im Engadin. Dazu musste die vorwiegend österreichisch-deutsche Crew mitsamt zweihundert Statisten hierhin gebracht werden. Schlechtes Wetter und ein Hotelbrand erschwerten die Dreharbeiten. Die Innenaufnahmen entstanden in den Rosenhügel-Filmstudios der Wien-Film. Die Bauten stammen von Nino Borghi, die Kostüme schuf Leo Bei. Es singen die Mozartsängerknaben. Die Schüler einer Schulklasse tragen die Lieder Die Berge sind frei und Der König der Bernina vor. Der König der Bernina erlebte am 9. August 1957 in Stuttgart seine Premiere. Schweizer Erstaufführung war am 26. Oktober 1957 in Zürich; die österreichische Erstaufführung erfolgte am 8. November 1957 in Wien. Der Film brachte nur dürftige Einnahmen, was auf die biedere Machart und die damalige Übersättigung des Marktes mit Heimatfilmen zurückgeführt wird. Derselbe Stoff wurde bereits 1929 als später Stummfilm Der König der Bernina in Hollywood von Ernst Lubitsch verfilmt. Kritik Für den film-dienst war Der König der Bernina ein „äußerst mäßig inszenierter, schauspielerisch niveauloser Heimatfilm, der vergeblich versucht, an die Bergfilm-Tradition des deutschsprachigen Kinos anzuknüpfen.“ Gertraud Steiner nannte die Naturaufnahmen des Films besser als die Handlung, die typische Heimatfilmklischees der Zeit bedient: Während die blonde, unschuldige Cilgia als guter Frauentypus am Ende den Mann erhält, wird die schwarzhaarige Zigeunerin Pia als „Symbol für die beunruhigende, außergewöhnliche, sexuell aktive Frau […] mit dem Tod ‚bestraft‘, zumindest dramaturgisch.“ Der König der Bernina (1957) Produktionsland Österreich, Schweiz Originalsprache Deutsch Erscheinungsjahr 1957 Länge 93 Minuten Altersfreigabe FSK 12 Stab Regie Alfred Lehner Drehbuch Karl Heinz Busse Produktion Erwin C. Dietrich für Urania Filmproduktion, Zürich, Zenith-Filmproduktion Lehner & Co., Wien, Sonor-Film, Wien Musik Frank Filip Kamera Sepp Ketterer Schnitt Margarete Egle Besetzung Helmuth Schneider: Markus Paltram Waltraut Haas: Cilgia Tass Walter Janssen: Pfarrer Tass Heinrich Gretler: Landrat Zinner Franz Messner: Konrad Zinner Erich Dörner: Zigeuner Colci Ellen Schwiers: Pia Leopold Esterle: Kaufmann Dreschner Inge Konradi: Monika Dreschner Sepp Rist: Vater Gruber Erich Auer: Siegesmund Gruber Walter Stummvoll: Dorfwirt Haffner Helmut Schmid: Seni Jenny Rausnitz: Magd Margret Meriam Ben-Abteslam: kleine Pia Helmuth Schneider (* 18. Dezember 1920 in München, Deutschland; † 17. März 1972 in Rio de Janeiro, Brasilien) war ein deutscher Schauspieler. Leben Helmuth Schneider studierte 1938 Medizin in München und besuchte von 1941 bis 1943 die Schauspielschule des Deutschen Theaters in Berlin. 1942 gab er sein Debüt in der Komödie Sophienlund. Sein Engagement am Deutschen Theater im Fach des jugendlichen Helden musste er für seinen Kriegseinsatz beenden. Dabei wurde er in Frankreich verwundet. 1946 verließ er Deutschland und hielt sich über sechs Jahre in Süd- und Nordamerika auf, wobei er in Argentinien, Brasilien und den USA Theater spielte. Unter dem Pseudonym Alexander Carlos wirkte er auch in einigen Filmen mit. 1950 erhielt Schneider in der deutschen Version des Abenteuerfilms Die Göttin vom Rio Beni die männliche Hauptrolle. Er kehrte nach Deutschland zurück und spielte am Deutschen Theater Göttingen. Nun übernahm er mehrmals tragende Rollen in den zu dieser Zeit beliebten Heimatfilmen, wo er wiederholt als sympathischer Jäger, Förster oder Gutsverwalter zu sehen war. Ende der 1950er-Jahre kam er in einigen Abenteuerfilmen zum Einsatz, darunter dem Karl-May-Film Der Löwe von Babylon (1959), wo er Kara Ben Nemsi verkörperte. In den 1960er-Jahren ließ sich Schneider in Rom nieder und war fast nur noch beim Internationalen Film im Einsatz. Dort stellte er immer wieder unsympathische Nazi-Offiziere dar. Privates und Tod Schneider war verheiratet und hatte einen Sohn. Der Schauspieler starb 1972 als Fußgänger bei einem Verkehrsunfall in Rio de Janeiro. Ellen Schwiers-Jacob (* 11. Juni 1930 in Stettin; † 26. April 2019 in Berg am Starnberger See) war eine deutsche Film- und Bühnenschauspielerin. Leben Ellen Schwiers stammte aus einer Schauspielerfamilie, ihr Vater war der Bühnenschauspieler Lutz Schwiers. Aufgrund seines häufigen Engagementwechsels führte sie als Kind ein unstetes Leben. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschlug es die Familie nach Hessen, wo Ellen Schwiers mit abgeschlossener mittlerer Reife im Jahr 1945 zuerst das Bäcker- und später das Gärtnerhandwerk erlernte. Nachdem sie Schauspielunterricht bei ihrem Vater erhalten hatte, begann sie nach bestandener Schauspielprüfung ihr erstes Engagement am Theater Koblenz. Zwischendurch arbeitete sie auch als Souffleuse. 1949 stand sie in dem Film Heimliches Rendezvous unter der Regie von Kurt Hoffmann erstmals vor der Kamera. Ellen Schwiers spielte bis 1978 in diversen Filmen mit. Darin stellte sie meist problematische, verführerische Frauen dar, die Unruhe in das geordnete Leben ihrer Mitmenschen bringen wie in Das Erbe von Björndal (1960), Der letzte Zeuge (1960), Frau Irene Besser (1960) und Der Satan mit den roten Haaren (1964). Auch auf der Bühne wurde sie bevorzugt in derartigen Rollen eingesetzt, ob als Buhlschaft in Jedermann (1961/1962, Salzburg), Lady Macbeth in Shakespeares Macbeth (1972, Tournee) oder Lysistrata in Hochhuths Lysistrata und die Nato (1974, Essen). Bei den Burgfestspielen Jagsthausen spielte sie die Adelheid im Götz von Berlichingen und weitere Rollen. 1984 wurde sie dort Intendantin. Im Jahr 1956 heiratete sie den Filmproduzenten Peter Jacob (30. Dezember 1909 – 22. Februar 1992), den früheren Ehemann von Leni Riefenstahl. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, die ebenfalls Schauspieler wurden: Katerina Jacob (Der Bulle von Tölz) und Daniel Jacob (Ich heirate eine Familie). Ihr Sohn starb 1985 im Alter von 21 Jahren an einem Tumor. 1982 gründete Ellen Schwiers zusammen mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter Katerina Jacob das Tourneetheater „Das Ensemble“ Jacob Schwiers GmbH, das sie auch nach dem Tod ihres Mannes 1992 weiterführte; heute ist die Tochter Geschäftsführerin der GmbH. Ellen Schwiers’ Bruder Holger Schwiers ist als Schauspieler und Synchronsprecher tätig. Ihre Enkelin Josephine Jacob ist ebenfalls Schauspielerin. Ellen Schwiers lebte in Berg am Starnberger See. Zuletzt litt sie an starken Schmerzen und war bettlägerig, so dass sie sogar Sterbehilfe in Betracht zog. Bereits im Jahr 2015 litt sie am Heyde-Syndrom. Ellen Schwiers wurde wunschgemäß eingeäschert. Franz Messner (* 19. Juli 1926 in Wien; † 11. Juni 1968 ebenda) war ein österreichischer Schauspieler und Regisseur. Leben Franz Messner absolvierte zunächst eine Schlosserlehre, ehe er im Alter von noch nicht ganz 18 Jahren zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Nachdem er kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs desertiert war und sich nach Wien durchschlagen hatte, schloss er sich einer Laienspielgruppe an und erhielt eine Anstellung als Laufbursche bei einer Kabaretttruppe, deren Direktor seinen Wunsch mitwirken zu dürfen mit dem Rat abblockte, er müsse vorher die Aufnahmeprüfung am Max-Reinhardt-Seminar versuchen, die er auch bestand. Von 1946 bis 1949 studierte er an der renommierten Wiener Schauspielschule, auf deren Abschluss ein Engagement an das Theater in der Josefstadt folgte, dem er bis zu seinem Tod 1968 als Ensemblemitglied angehörte. Zu seinen größten Erfolgen zählten u. a. der Samuel Kiefer in Karl Wittlingers „Kennen Sie die Milchstraße?“ (1958), der Hund Of in Paul Willems’ „Of und der Mond“ (1959), der Behringer in Eugène Ionescos „Die Nashörner“ (1960), der Ferdinand Neubauer in Hans Schuberts „Mit besten Empfehlungen“ (1961), der Estragon in Samuel Becketts „Warten auf Godot“ (1962) sowie der Gluthammer in Johann Nestroys „Der Zerrissene“ (1967). Franz Messner führte Regie bei folgenden Produktionen des Theaters in der Josefstadt: Einakter-Abend „Probleme auf italienisch“ 1966 im (damals zur „Josefstadt“ gehörenden) Konzerthauskeller, Katzenzungen von Miguel Mihura 1966 in den Kammerspielen, „Meinungsverschiedenheiten“ von George Ross und Campbell Singer 1967 in der Josefstadt, „Das große ABC“ von Marcel Pagnol 1967 in der Josefstadt. Eine weitere Regiearbeit, die Produktion „Vierzig Karat“ von Pierre Barillet und Jean-Pierre Grédy, die 1968 in der Josefstadt Premiere hatte, konnte Franz Messner nicht mehr zu Ende führen. Neben zahlreichen Tourneen, u. a. mit Henrik Ibsens „Gespenstern“, wo er den Osvald spielte (mit Helene Thimig als Frau Alving, deren Lieblingsschüler er am Reinhardt-Seminar gewesen war), trat er bereits seit seinen Anfängerjahren in Film- und später Fernsehproduktionen auf, so in „Cordula“ (1950), „Seesterne“ (1952) und „Der König der Bernina“ (1957) sowie als Dr. Otto Sedelmayer in einigen Folgen der „Familie Leitner“. Am 7. Juni 1968 hatte er als Ferdinando in Carlo Goldonis „Die Trilogie der Sommerfrische“ seine letzte Josefstadt-Premiere. Vier Tage später starb Franz Messner an den Folgen einer Vergiftung. Er wurde am Grinzinger Friedhof (Gruppe 24, Reihe 6, Nummer 9) bestattet. Alfred Böhm (* 23. März 1920 in Wien; † 22. September 1995 in Wieselburg, Niederösterreich) war ein österreichischer Kammerschauspieler. Leben Alfred Böhm war der jüngere Bruder der Schauspieler Carlo Böhm und Franz Böheim. Er nahm nach der Schule Schauspielunterricht und trat zunächst unter anderem am Tiroler Landestheater Innsbruck und am Landestheater Linz auf. Von 1958 bis 1980 war er Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt in Wien. Dort etablierte er sich als Charakterkomiker in Stücken von Ödön von Horváth, Johann Nestroy, Ferenc Molnár und Ferdinand Raimund. Es folgten Gastspiele im Kabarett Simpl von Karl Farkas. Schwerpunkt der schauspielerischen Tätigkeit Alfred Böhms waren jedoch der Film und besonders das Fernsehen. Neben zahlreichen Rollen in Fernsehserien wie Familie Leitner mit über 100 Folgen oder Der Leihopa wurde Böhm auch durch seine Rolle im ersten Teil der Filmreihe Der Bockerer von Franz Antel bekannt. Als „Ober Alfred“ war er über 400 Mal im Seniorenclub des ORF zu sehen. Im Jahr 1992 erhielt er eine Romy und 1995 die Platin Romy für das Lebenswerk. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Wieselburg. Ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof lehnte er ab. Der Piz Morteratsch ist ein 3751 m ü. M. hoher Berg in der Berninagruppe der Bündner Alpen in der Schweiz. Er gilt als der am einfachsten zu ersteigende der Bündner Eisriesen. Aufgrund seiner zentralen Lage und bedeutenden Höhe bietet sich von seinem Gipfel eine hervorragende Aussicht, darunter der Blick auf den überfirnten Biancograt, den Nordgrat des Piz Bernina. Anstiege Den Berg erreicht man am einfachsten von Pontresina durch das Val Roseg. Als Stützpunkt dient hierbei die Chamanna da Tschierva (2583 m ü. M.) des Schweizer Alpen-Clubs. Der einfachste, obgleich z. T. vergletscherte Anstieg (WS) führt von dort hinauf auf den Vadrettin da Tschierva und über den Nordrücken des Piz Morteratsch auf seinen Gipfel. Ebenfalls beliebt, aber alpinistisch anspruchsvoller, ist die Besteigung von der Chamanna da Boval über die Fuorcla da Boval (3347 m ü. M.). Oft wird der Gipfel bei einer Hüttentour von der Boval- zur Tschiervahütte „mitgenommen“.